Ausstellerplan AUTHENTICA14

Wo das Zuhause zum Däheime wird

Den beiden jungen Frauen Livia Kramer und Rachel Kohlbrenner kann man beim Polstern nichts vormachen. Die Innendekorateurinnen beherrschen alle Formen des Polsterns und verwandeln alte Möbel so in neue Schmuck- und Wohlfühlstücke. Dabei können sie ihnen einen völlig neuen Charakter geben, oder den alten Glanz und die Geschichte des Möbelstücks wieder hervorzaubern – je nach Kundenwunsch. Jeden Arbeitsschritt führen die beiden mit viel Leidenschaft, grossem handwerklichen Geschick und beeindruckender Stilsicherheit selbst aus. Seit 2014 verwirklichen sie ihren Traum des eigenen Ateliers für Polsterhandwerk und Bezugsarbeiten, sowie Wandbespannungen und Vorhänge.

Stil-Leben im Bad

Die Keramikerinnen Isabelle Jakob-Müller und Barbara Schwarzwälder haben die ehrwürdige Waschschüssel neu entdeckt und den zeitgemässen Bedürfnissen angepasst. Sie verbinden Komfort, Stil und Einzigartigkeit und gestalten ein Ensemble fürs Badezimmer. Ihr handwerkliches Können zeigen sie in formschönen Stilbildern vom Lavabo über den Zahnbecher bis zur Seifenschale. Lavabo Lavabelle nennen sie ihre harmonischen Kreationen, die von hoher Funktionalität und ästhetischer Qualität zeugen. «Wir bereichern die schnelllebige Gesellschaft mit zeitgemässem Komfort, der mühelos Modetrends überdauert», sind die beiden überzeugt.

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Lavabo Lavabelle
Barbara Schwarzwälder & Isabelle Jakob-Müller
Mettlenweg 7
2504 Biel | BE

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Zoggeli aus Bern

Wer liebt sie nicht, die Zoggeli aus Holz, die so wunderschön klappern beim Gehen. Ein paar Mal getragen und schon sind sie mit uns und unseren Füssen eins. Dank dem kleinen Absatz und der leicht nach oben gewölbten Zehenpartie rollt man optimal ab. Das ergonomische Fussbett aus Buchenholz sorgt auch bei grösster Sommerhitze für ein angenehmes Fussklima. Ausserdem sind die Schuhe von TOKUSHUU modisch verspielt und zeugen von viel Lebensfreude und Sinnlichkeit. Rebecca Studer, Mariann Lammerskitten und Zimi Kesselring lassen ihre Schuhe in der Schweiz produzieren. In der partnerschaftlich aufgebauten Manufaktur in Münchenbuchsee wird die Kollektion hauptsächlich vorproduziert. Im Atelier in Bern und an diversen Messen passen sie die Schäfte auch individuell an.

Weisses Gold

Irene Bernegger arbeitet mit hochwertigem, feinem Porzellan, dem sogenannten Ice Porcelain. Daraus fertigt sie formschöne, gebrauchskeramische Stücke wie Schalen, Salz- und Pfefferstreuer, Espressotassen und Lampen mit einem warm durchscheinenden Licht. Das Produktdesign der ausgebildeten Keramikdesignerin zeichnet sich durch sinnlich fragiles Material und reduzierte Formen aus. Hauchdünne, formschöne Einzelstücke und in ihrer Natürlichkeit und Klarheit beeindruckende Kleinserien werden in ihrem Atelier in Bern produziert und verkauft. «Ich lasse mich durch traditionelle Themen inspirieren», sagt Irene Bernegger, und lässt so zum Beispiel eine reduzierte Form der Flachsblüte aus der St. Galler Stickerei in das Design ihrer nächsten Lampe einfliessen.

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Keramikdesign
Irene Bernegger
Sandrainstrasse 3b
3007 Bern | BE

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Kräuterliebe

Mein Kind, mein Leben: Bernard Brändlis Liebe gehört den Kräuter- und Heilpflanzen. Über 400 verschiedene Sorten Gewürz-, Natur- und Heilkräuter sowie 81 verschiedene Teeminzen baut er in vierter Generation in idyllischer Emmentaler Umgebung an. Wer weiss, dass man Seifenkraut nicht nur zum Waschen verwenden kann, sondern dass es auch bei Husten hilft? Und dass Pilzkraut blutreinigend wirkt, dem Essen aber auch einen wunderbaren Pilzgeschmack verleiht? Bernard Brändlis Wissen ist unerschöpflich, seine Kräuter heilend und duftend. Mit den Augen erkennt der Mensch seinen Weg, mit der Nase begreift er ihn. Wie wahr.

Hier brennt nichts an

Philipp Mannale überlässt bei seinen Fabrikaten nichts dem Zufall. In seine «Grillomario-Familie» ist jede Funktion eingebaut, an jede Eventualität ist gedacht: Diese Familie besteht aus der multifunktionellen Feuerschale Grillmario, dem höhenverstellbaren Grillrost Luigi und den PixPax Grillspiessli mit drei Neigungsstufen. Von Steak und Bratwurst über Spiessli und Grillgemüse bis hin zum Schlangenbrot findet dort alles seinen rechten Platz. Durchdacht bis ins letzte Detail, professionell und individuell gefertigt, anwenderfreundlich, einfach zu reinigen, langlebig und gleichzeitig ansprechend im Design – darauf kommt es dem gelernten Modell- und Maschinenbauer wichtig. Die nächste Grillsaison kann kommen!

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Kumanu Konstruktions Manufaktur
Philipp Mannale
Kreisenau
8588 Zihlschlacht | TG

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Balsam vom Marmotta

Die Natur ist die beste Apotheke. Was bereits unsere Vorfahren wussten, wird uns heute vermehrt wieder bewusst. Dazu zählt auch das Murmeltieröl, dem schon seit jeher eine heilende Wirkung nachgesagt wird. Es soll helfen, rheumatische Erkrankungen, Arthrose, Muskelbeschwerden, Erkältungen und Hautkrankheiten zu lindern. Das Murmeltieröl enthält natürliches Kortison, und die damit verarbeiteten Heilkräutermischungen unterstützen die therapeutische Wirkung. Silvan Schmid bezieht das Murmeltierfett ausschliesslich direkt von Schweizer Jägern. Dazu gehört auch sein Vater, der in Frutigen ein Labor für die Herstellung der Murmeli-Produkte mitinitiierte. Diese reinen und kraftvollen Naturprodukte sind in ihrer Art einzigartig und eignen sich hervorragend zum Einreiben und Massieren.

Wohltuendes aus der Seifenküche

Wenn die Inspiration sie überkommt, geht es für Heidi Ryter ab in ihre Seifenküche zum Ausprobieren, Tüfteln und Köcheln. Das Ergebnis sind Badekosmetik und Naturseifen aus Ziegenmilch mit verschiedenen Düften, Farben, Ölen, Kräutern und Blüten. Wenige Zutaten, viele Zwecke: «Deshalb liebe ich das Seifensieden, es gibt mir die Möglichkeit, mit wenigen, natürlichen Rohstoffen immer wieder andere Produkte zu zaubern», sagt Heidi Ryter begeistert. Die tierischen Rohstoffe dafür sind biologisch und kommen aus der Schweiz, Kräuter und Blüten zupft sie direkt im eigenen Garten. Qualität ist ihr sehr wichtig, und es wird erst ausführlich erprobt, was in den Verkauf gehen soll. «Ich stehe zu 100% hinter jedem meiner Produkte», kann Heidi Ryter so guten Gewissens sagen.

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Natur pur Shop
Heidi Ryter
Bodmaweg 4
3714 Frutigen | BE

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Verwobene Unikate

Das Handwerk und die Entstehung eines Stoffes haben Mieke van Santen sofort fasziniert, als sie im Museum Ballenberg erstmals einen grossen Handwebstuhl in Betrieb gesehen hat. Heute hat sie selbst zwei Handwebstühle und einen grossen Teppichwebstuhl in ihrem Atelier. Ihre Spezialität sind handgewobene Textilien für den Wohnbereich wie Teppiche und Wolldecken. Am liebsten verwebt sie Garne, bei denen der Weg zum Produzenten möglichst nahe und zurückverfolgbar ist: die Teppichwolle aus der Schweiz, das Leinengarn für die Badetücher aus dem Emmental und die Wolle für die Decken von den Shetlandinseln. Für das Projekt «Teppi Grischun» hat sie über mehrere Jahre Teppiche aus Schweizer Schafwolle und Schaf- oder Geissfellstreifen verwoben.

Feine Tafelkultur

Die Sicht auf die Welt ist für Ursula Waldburger mit einem Stickfilter umgeben. Unzähligen Dessins, Kräutern, Blüten und Blättern hat sie in feinten Stichen Form gegeben und damit Leinen- und Baumwolle verziert. Ihr Ansporn ist es, über den Rahmen hinaus zu stricken, wie sie sagt. Der Stich modelliert die Zeichnung. Diese wird zuerst von Hand auf Papier gebracht und dann Stich für Stich am Computer programmiert. Die Eigenkreationen von Ursula Waldburger zieren Bett-, Bad- und Tischwäsche, Kimonos und kleine Nachthemden. Die Stoffe bezieht sie von Herstellern aus der Schweiz, Österreich und dem angrenzenden EU-Raum, mit denen sie langjährige und vertrauensvolle Partnerschaften pflegt.

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Waldburger Stickerei Manufaktur
Ursula Waldburger
Stickereistrasse 4
9320 Arbon | TG

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Wild behütet

Langeweile ist kein Begleiter von Annina Issler. Die Textildesignerin braucht nur einen besonders schönen Stoff in den Händen zu halten, um Inspirationen für neue Hutmodelle und Schals zu finden. «Es ist faszinierend, wie ein Hut eine Person komplettieren kann», erklärt sie schlicht ihre Begeisterung für Kopfbedeckungen. Von der ersten Idee, der Skizze, dem Konzept und der Produktion bis zum Verkauf: Annina Issler macht alles selbst. Sie schätzt es sehr, ihre Einzelstücke der Kundin oder dem Kunden passgerecht auf den Kopf zuzuschneiden, damit sie auch gut sitzen und ihren Zweck erfüllen können: schützen und schmücken!

Textiles Treiben

Modisch freche Lederjupes, Jacken, die Wind und Wetter trotzen und verspielte Hosenröcke, die sich auch zum Velofahren eignen? Das modische Angebot von Doris Schmid ist multifunktional und lustvoll. Für ihr sorgfältiges Handwerk bezieht sie Stoffe aus Schweizer Produktion. Sie kombiniert verschiedene Materialien und reflektierende Elemente zu Einzelstücken, die langfristig Freude bereiten und ihren Trägerinnen ans Herz wachsen. Getrieben von ihrer Lust, Eigenes zu entwerfen ist es ihr ein persönliches Anliegen, mit ökologisch einwandfreien Materialien ihrer Wertschätzung gegenüber Kleidern Ausdruck zu verleihen.

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dorisch-Textiles Treiben
Doris Schmid
Meinrad-Lienert Strasse 23
8003 Zürich | ZH

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Tragende Accessoires

Mit Leib, Leder und Seele haben sich die Macher vom Atelier Treger dem Kultobjekt Hosenträger verschrieben. Jeder «Treger» ist einzig in seiner Art und von Hand entwickelt und genäht. Ob gepünktelt, gestreift oder uni, elastisch oder aus Stoff und feinstem Lammleder: Hosenträger sind längst nicht mehr nur Kleidungsstück, sondern stilvolle Accessoires. Im Atelier Treger produzieren Anna De Weerdt & Markus Elmiger mit ihrem Team Hosenträger und Fliegen aus qualitativ hochwertigen Textilien. Ergänzt wird das Sortiment mit handgefertigten Kleinkollektionen, die mit Stilelementen aus den Zwanziger- bis Fünfzigerjahren spielen. Treger-Kusi, der aufgrund seiner Grösse nie passende Hosenträger fand, hat sich mit dem Atelier einen Herzenswunsch erfüllt.

Schätze stilvoll verpackt

Die Schachteln von Yvonne Müller sind Schmuckstücke. Wand für Wand von Hand geschnitten, geklebt, bezogen, verziert. Als Grundmaterial verwendet sie Karton, die Auskleidung macht sie mit Velours und für den Bezug verarbeitet sie Seide und Kunstpapiere. Diese Vorliebe hat sie aus ihrem siebenjährigen Aufenthalt in Singapur. Ausgefallene und landestypische Seidenstoffe kauft sie auf ihren diversen Reisen ein, die weiteren Materialien kommen aus der Schweiz. Yvonne Müller fertigt alle Arten von Boxen, die man einkleiden kann: Schachteln, Etuis, Hüllen, in allen Formen, Farben und Materialien, ganz individuell nach Kundenwunsch. Liebevoll, einzigartig und langlebig – bereit für Schätze aller Art.

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Boxit!
Yvonne Müller
Geissbühlstrasse 18
5600 Ammerswil | AG

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Vom Samen zum Papier

Patricia Müller verkauft nicht einfach Papier. Das Papier von Patricia Müller ist Natur und Leidenschaft. Für ihre handgeschöpften Pflanzenpapiere verwendet sie Fasern, die sie auf dem familieneigenen Landwirtschaftsgut selbst anpflanzt, in der Umgebung sammelt oder aus alten Textilien gewinnt. In ihrem Atelier mahlt sie die Papierpulpe im Holländer. Daraus schöpft sie zarte und transparente Papiere mit Einschlüssen oder feste und dickere mit Prägungen. Sie zeigt uns eine Auswahl ihrer Papiere, Karten und Lampen, allesamt Unikate, die auf ihre Bestimmung warten. Papier fasziniert eben auch im Computerzeitalter.

Seidenfein

Béatrice von Allmen liebt Originales und Originelles. In erster Linie haben es ihr originell verarbeitete Seidenschals in unzähligen, verschiedenen Form- und Farbvarianten angetan. So näht sie zum Beispiel einen Seidenrundschal, ergänzt diesen mit Seidenstrick und verziert ihn mit Stoffelementen. Die Seide bezieht sie aus Deutschland und färbt sie selbst nach ihren Vorstellungen ein. Von verschiedenen Lieferanten bezieht sie Rohstoffe, die sie lustvoll zu individuellen, modischen Accessoires verarbeitet. Dazu gibt sie gerne auch Stylingtipps und Nähtricks. Und mit ihrem praktischen Magnetsystem lassen sich Tücher und Schals tragen, ohne zu verrutschen.

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CreArt
Béatrice von Allmen
Schlossmattstrasse 4
3400 Burgdorf | BE

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Mit Kopf, Hand, Herz und Mund

Nur noch wenige Betriebe in der Schweiz verstehen das alte Kunsthandwerk der Glasmacherkunst. In der Werkstatt bei Familie Chappatte im wunderschön umgebauten Bauernhaus im Berner Oberland entstehen nach alter Tradition mit viel Leidenschaft einmalige Glasobjekte. Das heisse Glas wird auf die Glasmacherpfeife aufgenommen und durch Drehen, Blasen und gezielte Kühlung entstehen kunstvolle Unikate wie edle Schalen, Gläser, Vasen und spezielle Licht- und Gartenobjekte. Vom Kopf in die Hand: Die Motive entstehen zuerst im Kopf und werden dann mit viel Fantasie, Gespür und Geschick in Form gebracht. «Wir sind glücklich, dass unser Sohn und seine Lebenspartnerin vom Glasmachervirus infiziert sind und neue, moderne Elemente einbringen», zeigt sich Mutter Kathrin Chappatte stolz.

Goldige Verbindung

Ernesto Léon Marty ist überzeugt, dass die Wirkung seines Natur-Balsams auf einer höheren, feinstofflichen Ebene stattfindet. Stetig auf der Suche nach dem besten, reinsten und naturbelassensten Produkt, verarbeitet er biodynamisches Olivenöl, Honig, Bienenwachs und ätherische Öle zu einer Symbiose der Wohltat. Honig und Bienenwachs stammen aus der Bio-Imkerei aus dem Bündnerland. Die naturreinen ätherischen Öle sind vorzugsweise aus Wildsammlung oder aus kontrolliert biologischem Anbau. Sie sind die duftende Seele der Pflanzen und voller Lebenskraft, weiss er zu berichten. Der Balsam verwöhnt und regeneriert die Haut und gibt ihr Elastizität. Rein theoretisch ist der Natur-Balsam von Lésura sogar essbar.

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Lésura
Ernesto Léon Marty
Winkel 7
8718 Schänis | SG

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Schönheit des Steins

Claudia Müller ist ein Naturmensch. Wenn sie in die Berge geht oder an Flüssen und Seen entlangwandert, kommt sie nicht mit leeren Händen zurück. Im Gepäck hat sie Steine, alles Unikate, und noch bei jedem Stein weiss sie, wo sie ihn gefunden hat. Diese Steine bohrt, trommelt, schleift und arrangiert sie in ihrer Werkstatt im Glarnerland zu einzigartigen Halsketten, Armbändern und Anhängern, voller Kraft und Energie der Berge. Dabei kann man sie auch besuchen, individuelle Kundenwünsche mit ihr besprechen oder gleich selbst bei einem Kurs mitmachen. Und sich so an der Schönheit des Steins, und der Schönheit des Seins erfreuen.

Moderner Schmuck

Die Objekte von Christoph Flück sind Schmuck. Aber nicht nur: Er weiss hohe Materialwerte, komplexe Verbindungen und exzellentes Handwerk miteinander zu kombinieren. Spannend sind die Zwischenräume der Colliers, bestehend aus filigranen, kugelförmigen Federn. Die Abfolge von Federn und Gestaltungselementen ist harmonisch und sicher im Rhythmus. Er versteht es, verschiedenste Materialien – von Kalkkiesel bis Feingold – zu komponieren. Sein Sinn für Materialien, Technik und Goldschmiede-Handwerk ermöglichen es ihm, eine klare und selbstverständliche Formensprache zu finden.

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Gold Schmiede Flück
Christoph Flück
Mühleweg 12
4900 Langenthal | BE

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Unfassbar

«Unikate, die sich abheben, aber gleichzeitig auch erschwinglich sind», so beschreibt Nadja Lüthi den von ihr gefertigten Schmuck. Die diplomierte Goldschmiedin hat in Zusammenarbeit mit ihrem Mann, einem Zahntechniker, eine neuartige Fasstechnik entwickelt. Mit dieser innovativen Fassart kreiert sie fliessend floralen und mitunter scheinbar ungefassten Schmuck – sozusagen un-fassbar! Darunter finden sich Ohrschmuck, Halsschmuck und Fingerringe, aus Rot- oder Weissgold mit Silber kombiniert und verschiedene Steine und Perlen in harmonischen und aussergewöhnlichen Farbkombinationen.

Gebunden und gefaltet

An Matthias Grimm hätte Gutenberg auch 600 Jahre später seine wahre Freude. Mit traditioneller Handwerkskunst restauriert und repariert er vielgelesene, liebgewonnene Bücher und bindet alles, was zwischen zwei Buchdeckel passt. Der gelernte Buchbinder fertigt auch individuell gestaltete Bücher, die er in handmarmorierte oder -geschöpfte Papiere einfasst. Dabei kommen heute noch Schärfmesser, Filletten und Spindelpresse zum Einsatz. Seine Frau Christiane widmet sich der japanischen Faltkunst Origami. Sie faltet mit viel Liebe, Fantasie und Geschick und bringt Papier so in Form. Besonders beliebt sind ihre Leporello-Faltbücher.

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Buchbinderei Blattwerk
Matthias & Christiane Grimm
Rathausländte 3
2513 Twann | BE

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Sorgfältig behutet

Die Hutwerkstatt von Julian Huber im aargauischen Freiamt gibt es seit bald 100 Jahren. Die Maschinen, mit denen er edelste Hutmodelle für die Dame und den Herrn näht und verarbeitet, sind teilweise ebenso alt. «Innovativ seit 1919» – der Slogan vereint das traditionelle Handwerk und zeitgenössische Kreationen. Der Liebhaber von schützender Kopfbedeckung findet vom klassischen Zylinder bis zum topmodischen Trilby sein Lieblingsmodell in der richtigen Passform. In der letzten Manufaktur der Schweiz werden Strohhüte, die mit der Freiamter Kollektion ein Hut-Revival feiern, ebenso gefertigt wie Filzhüte, wie sie zum Beispiel Jäger oder exklusive Massschneidereien, Theater- und Opernhäuser schätzen. «Wir drängeln mit nassem Lappen und Bügeleisen das edle Material in Form», beschreibt Julian Huber charmant sein Kunsthandwerk.

Wollig warm

In der kleinen Manufaktur von Lucia Netzer-Peduzzi werden einheimische Schurwolle und reine Woll- und Seidenstoffe zu hochwertigen Heimtextilien verarbeitet. Die sinnvolle Verwertung einheimischer Schurwolle beruht auf einem profunden Wissen um den kostbaren Rohstoff. «Die Natur schenkt uns wunderbare Materialien, die zum Wohlbefinden des Menschen beitragen. Unsere Produkte geben wunderbar warm und sind von schlichter Schönheit», sagt Lucia Netzer-Peduzzi stolz. Sie und ihr Team haben sich zum Ziel gesetzt, die Schurwolle wieder unter die Menschen zu bringen und gleichzeitig einen Beitrag an die substantielle Entwicklung der Bergregion zu leisten, aus der sie kommen und die sie immer wieder zu neuen Arbeiten inspiriert.

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Atelier Pôss
Lucia Netzer-Peduzzi
Veia Curvanera
7460 Savognin | GR

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Wertiges schön gemacht

Kreativlust und Handwerk motivieren Thomas Sutter. Er interpretiert Traditionelles neu und verarbeitet Massivholz zu besonders wertvollen Objekten. Sein Kleiderbügel «Diana» beispielsweise ist formschön und praktisch, «ein wertiger Bügel für wertvolle Kleidung», wie er sagt. Der gelernte Möbelschreiner holte mit seinem Können und Talent den Weltmeistertitel und wagte es bereits in jungen Jahren, sich selbstständig zu machen. Heute darf er auf eine erfolgreiche Kollektion ausgewählter Möbelstücke blicken, die den Zeitgeist treffen. Er verwendet ausschliesslich Holz aus der Umgebung und produziert in seiner eigenen Manufaktur in Haslen/AI. Die Weissküfer-Arbeiten übernimmt der ortsansässige Weissküfer.

All das und mehr

Karin Stettler und Daniel Wyss haben sich auf dem Hof Channebühl einen Lebenstraum verwirklicht: Sie züchten Alpakas. Die Haltung der kleinen Kamele der Anden, wie sie auch genannt werden, ist anspruchsvoll. Die grossen Augen und der wuschelige Kopf können dabei durchaus über ihren eigenwilligen Charakter hinweg täuschen. Unbestritten ist jedoch, dass ihre Wolle hervorragende Eigenschaften besitzt. Die Alpakafaser hat mikroskopisch kleine Lufttaschen, besitzt einen hohen Isolierwert und ist sehr atmungsaktiv. Die Zwei füllen damit wollig warme Duvets, die sie in Zusammenarbeit mit schweizerischen Kleinbetrieben entwickelt haben. Stolz sind die beiden auf das spezielle Mischverhältnis der verschiedenen Fasern, das sie zusammen ausgetüftelt haben.

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All Das & Alpakas
Karin Stettler & Daniel Wyss
Münstergasse 24
3011 Bern | BE

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Gutes Gefühl für Stoff

Schönste Stoffe zu Kleidern für jeden Anlass zu nähen, ist das Leitbild für die Arbeit von Christine Ammann. Ihre Unikate und Kleinstserien für modebewusste Frauen entwirft und fertigt sie in ihrem Atelier. Sie verwendet mit Vorliebe fröhliche, bunte Stoffe und moderne Schnitte. Ein gutes Gefühl geben und die Möglichkeit bieten, seinen eigenen Stil zu definieren, diesen Ansprüchen gilt ihre Motivation und Freude an ihrem facettenreichen Handwerk. Ihre zeitlosen und weich fliessenden Kreationen heben sich ab vom Fabrikmasseneinerlei, wie sie selber sagt. Ob für private oder festliche Anlässe, für Freizeit oder Arbeit, ihre Kleider sind überall tragbar und machen die Trägerin und den Träger glücklich und frei.

Einzelstücke aus Holz

Jones José Joos wollte ursprünglich Gitarren bauen. Inzwischen hat er seine Passion für ausgefallene Möbelstücke entdeckt. Aus einem Stück Holz oder Altholz schreinert er das perfekt in den Raum eingepasste Badezimmermöbel, die nonkonforme Sitzbank oder ein Bett, das zum Träumen einlädt. Seinen Rohstoff bezieht er ausnahmslos aus der näheren Umgebung. Künftige Besitzer erzählen ihm von ihren Wünschen bezüglich Formen und Grössen, er setzt diese anschliessend in perfekter Verarbeitung in hohe Qualität um. Seine Lampen aus Holz sind innovativ, speziell die Bogenlampen haben es ihm angetan. Die Kunst der altbewährten Formverleimung hat er sich angeeignet. Er hält sich nicht immer an Konventionen, sondern sucht bewusst nach der individuellen Lösung.

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Jones Works
Jones José Joos
Unterdorfstrasse 56
4934 Madiswil | BE

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Möbel neu erzählt

In der Möbelmanufaktur «altrimenti» werden verlorene Werte wieder entdeckt. Hochwertige, alte Möbel und Gartentische, die auf Grund ihrer Patina oft in der Abstellkammer landen, werden von Thomas Rimml gereinigt, repariert, abgeschliffen und erhalten eine leichte Lasur und dekorative Muster in neuen Farben. Dafür fertigt er mit grosser Sorgfalt Schablonen an – nach historischen Reliefs, afrikanischen Mustern oder geometrischen Designs der 50er bis 70er Jahre. Diese trägt er von Hand auf die neuen Einzelstücke auf. Thomas Rimml ist überzeugt: «Mustergültiges Upcycling ist nicht nur schön, sondern auch sinnvoll.» Die so zu einem zweiten Leben erweckten Unikate erübrigen billig produzierte Importe und setzen einen formschönen Akzent in Wohnung, Garten, Büro, Hotel oder Restaurant.

Wohnlicher Filz

Marianna Gostner verfilzt sich nie. Aus heimischer Schafwolle lässt sie grosse Filzhocker in Steinoptik und originelle Sitzunterlagen entstehen. Die Naturwolle wird dafür nur mechanisch mit Seife gewaschen, damit die natürlichen Eigenschaften der Wolle wie die hohe Selbstreinigungskraft erhalten bleiben. Gefärbt wird mit Pflanzen aus dem eigenen Garten, gefüllt mit biologischer Hirsespreu aus der Schweiz, die die Körperform umschmiegt und so eine gute Sitzhaltung fördert. Marianna Gostner legt grossen Wert auf Natürlichkeit: «Mir ist es wichtig, dass die Schlichtheit meines Designs den Charakter und die wärmende Ausstrahlung des Rohmaterials sowie dessen Wärme wiedergibt». Ästhetisch, natürlich, bequem.

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7things
Marianna Gostner
Zelglistrasse 38
8634 Hombrechtikon | ZH

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Ingredienza heisst Zutaten

Rolf Thalheim liebt Teigwaren. Was im Februar 1990 mit drei Sorten gefüllten Teigwaren begonnen hat, entwickelte er zu einem fantasievollen und qualitativ hochwertigen Pasta-Angebot. Nebst saisonalen Spezialitäten führt Ingredienza heute über 50 Sorten gefüllte Teigwaren und ein grosses Nudelangebot in verschiedenen Schnittbreiten. Ingredienza heisst Zutaten, fatto a mano das Rezept. Weil die Zutaten so wichtig sind, kennt Rolf Thalheim die zahlreichen Landwirtschaftsbetriebe, die ihn mit Gemüse und Kräutern, grösstenteils in lizenzierter Bioqualität, beliefern – aus Liebe und Überzeugung zum besseren Produkt!

Power von der Farm

Auf dem Hof der Familie von Ballmoos leben 70 Hochlandrinder. Seit 17 Jahren züchten sie erfolgreich diese Schottische Rasse mit sachkundiger Betreuung und nach natürlichen Grundsätzen. Fleischqualität hat viel mit der Lebensqualität der Tiere zu tun, davon sind sie überzeugt. Die Kälber bleiben ein Jahr lang bei ihren Müttern und trinken die wertvolle Milch. Draussen auf den Wiesen haben sie viel Bewegung. Dadurch erhält das Fleisch seine schöne rote Farbe und eine feinfaserige Marmorstruktur. Auch bei der Schlachtung wird Respekt vor den Tieren gezeigt. Der kurze Weg zum Metzger im Dorf kommt dieser Haltung entgegen.

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power-farm
Familie von Ballmoos
Dorfstrasse 45
3421 Lyssach | BE

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Büffu vo Bärn

Die Büffel von Familie von Gunten haben es gut: Sie werden tierfreundlich im offenen Laufstall gehalten und erhalten vom ersten Tag an Streicheleinheiten. Weder Antibiotika noch Futtermittel aus dem Ausland gehören zu ihrem Menuplan. Sie fressen im Winter Heu und im Sommer frisches Gras. Und sie haben sogar ihren eigenen Pool im Garten! Da Wasserbüffel keine Poren haben, durch die sie schwitzen können, kühlen sie sich im Sommer dankbar darin ab. Die Büffelprodukte werden direkt ab Hof verkauft, am Samstag auch auf dem Markt in der Stadt Bern. Für Familie von Gunten steht höchste Qualität an oberster Stelle. Sie verarbeiten ausschliesslich ihre eigenen Rohstoffe, auf Zusatzstoffe wird verzichtet. Alle Produkte, ob Fleisch oder Käse, stammen zu 100 Prozent vom Wasserbüffel.

Durstlöscher mit Geschmack

In Ghana, wo Patrick Deegbe herkommt, wird Ingwer zum Würzen in der Küche und als Zutat für erfrischende Drinks verwendet. Die gesunde Wurzel gedeiht auf dem afrikanischen Kontinent etwas kleiner als in Asien, hat dafür umso mehr Geschmack. Für seinen Ingwer-Drink verwendet der studierte ETH-Agronom nur biologischen Ingwer von hoher Qualität, damit sich all die guten Eigenschaften und das würzige Aroma voll entfalten können. Patrick Deegbe hat eine Brücke zwischen seinem Heimatland und der Schweiz geschlagen. Er unterstützt Bauern in Ghana, die ihm einwandfreien Ingwer liefern. «In Ghana sind die Dinge immer kompliziert, aber der Boden ist hervorragend», wie er sagt. Seinen Ingwer-Drink verkauft er in der Schweiz auf lokalen Märkten.

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Wad
Patrick Deegbe
Av. C. F. Ramuz 101
1009 Pully | VD

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Entdeckungen zum Vernaschen

Die Caramels und Schokoladenstücke von Valérie Henchoz verführen die Sinne. Seit 14 Jahren experimentiert sie mit Zusammensetzungen und tüftelt an der optimalen Entfaltung des Geschmacks der hochwertigen Zutaten. Sei es ein Lebenswasser- oder Bier-Caramel oder ein Grand Cru-Praliné: Sie alle sind Einladungen, Duft und Geschmack zu entdecken. Valérie Henchoz sucht bewusst die Nähe zu ihren Lieferanten und arbeitet nur mit ihnen zusammen, wenn Qualität und «Bauchgefühl» stimmen. Dabei wird sie unterstützt von ihrem Ehemann und ihrer Tochter. Auf Spaziergängen und Wanderungen in den Alpen findet sie die Muster und Motive, mit denen sie ihre Kreationen liebevoll verziert.

Kulinarisches Kulturgut

Konrad Solenthaler ist stolz auf seine originalen Appenzeller Biber. «my Biber» nennt er sie schlicht. Die Lebkuchen-Spezialität aus dem Appenzellerland gilt als kulinarisches Erbe der Schweiz. Er produziert sie mit viel Liebe von Hand nach einem uralten, geheimen Rezept. Dazu verwendet er feinste Zutaten wie Dinkelmehl, Bienenhonig und Gewürze. Seine Biber sind vielfach ausgezeichnet, unter anderem vom Schweizer Wettbewerb für Regionalprodukte.

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Biber Bäckerei zur Dorfmühle
Konrad Solenthaler
Zung 16
9056 Gais | AR

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Linthmais ist Sonnenkost

Im Mais wird der Sommer gespeichert: Die ganze Kraft der Sonne wird im nahrhaften Korn festgehalten. Schon um 1700 hat man in der Linthebene erstmals Mais angepflanzt. Daraus entstand eine eigene Sorte, der Linthmais. Christian Bruhin hat dem beinahe in Vergessenheit geratenen Korn neuen Aufwind verschafft. Der reife Linthmais wird ungeschält vermahlen, weshalb das ganze Vitamin- und Mineralsalz unverändert erhalten bleibt. Er ist gentechnisch unverändert und als Vollkornmehl auf der Liste der Ostschweizer Culinarium-Produkte, was einen hohen Standard garantiert. Christian Bruhin ist innovativ und bietet verschiedene Produkte aus Linthmais an. Nebst der bekannten Polenta in unterschiedlicher Körnung sind seine Tortilla-Chips beliebt bei Jung und Alt.

Trockenfleisch nach Urnenis Art

Lebensmittelingenieur Adrian Hirt führt die Tradition seines Urgrossvaters fort: Im Bündnerischen Tschiertschen produziert er Trockenfleisch-Spezialitäten. Insbesondere solche von Kühen, die ein langes und naturnahes Leben hinter sich haben und deren durchschnittlich zehnjährige Lebensgeschichten sogar einzeln zurückverfolgt werden können. Das Besondere ist die ursprüngliche Verarbeitung und Veredelung nach denselben Werten und dem Rezept seines Urnenis. Adrian Hirt verarbeitet kein Pökelsalz und keine anderen künstlichen Zusatzstoffe. Für ihn genügen gesunde Tiere, Rotwein, Schweizer Alpensalz, natürliche Gewürze und schonendes Lufttrocknen für den vollkommenen Genuss.

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AlpenHirt
Adrian Hirt
Platz 28
7064 Tschiertschen | GR

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Buckelig fein

Wer Regula und Christoph Jakob auf dem traditionsreichen Berchtoldshof besuchen kommt, staunt nicht schlecht: Dort erwarten ihn etwas klein geratene, dickbäuchige Zebus mit riesigem Nackenhöcker und treuem Blick. Sie sind eine indische Rasse, sehr robust, anpassungsfähig und wenig anspruchsvoll. Regula und Christoph Jakob geben ihnen ausschliesslich hofeigenes, antibiotikafreies Futter, was sich in der Fleischqualität widerspiegelt: Zebufleisch ist ein dunkles, fett- und cholesterinarmes Fleisch, reich an Omega-3-Säuren, mit dezenter Wildnote. Verarbeitet wird es vom Metzger zehn Kilometer entfernt, kaufen kann man es aber nur direkt ab Hof bei den Jakobs. Bei einem solchen Besuch kann man auch gleich selbst die Bekanntschaft der angenehmen Zeitgenossen machen.

Delikates aus der Flasche

Vom Weingut Schloss Salenegg – übrigens das älteste Europas – hat man einen wunderbaren Blick in das Tal bei Maienfeld. Es liegt mitten in der Bündner Herrschaft und profitiert von warmen, langen Sonnentagen. «Unsterblich der Glaube vom Segen der Traube» lautet der Leitspruch der Familie, die seit über 350 Jahren auf dem Schloss Salenegg beheimatet ist. Er begleitet die heute verantwortliche Eigentümerin und Geschäftsführerin Helene von Gugelberg bei ihrem vielfältigen Wirken. Über 90 Obst- und Nutzbäume wachsen auf ihrem Weingut unter hervorragenden Bedingungen. Um alle Früchte selber verwerten zu können, wird in der Delikat Essig Manufaktur feinster Essig produziert. Alle Rohstoffe stammen vom Gut und werden nach ÖLN-Richtlinien verwertet.

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Weingut Schloss Salenegg
Helene von Gugelberg
Steigstrasse 21
7304 Maienfeld | GR

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In der Würze liegt die Kraft

Yves und Tania Woodhatch sind ein eingespieltes Team: Er der kreative Tüftler mit dem feinem Geschmackssinn, sie die gute Fee im Hintergrund. Das Ergebnis ist eine grosse Vielfalt an Gewürzmischungen aus aller Welt, die keine Wünsche offen lässt. Und vermisst doch noch jemand eine bestimmte Mischung, macht sich der Würzmeister sofort wieder ans Werk. Die Rohgewürze dafür mahlt er schonend in der Diamant-Mühle bei niedrigen Temperaturen, was die ätherischen Öle erhält und somit eine hohe Qualität, einen intensiven Geschmack und eine Langlebigkeit der Gewürze garantiert. Selbst Mittelalterfans kommen dabei auf ihre Kosten: So landen auch Ysop, Quendel und Langpfeffer in manchen Gewürzmischungen. Was dort sicher nicht landet, sind Zusatzstoffe.

Wilder Genuss

Jolanda Zurbrügg ist begeistert von der Kraft und der Vielfalt der Pflanzen. Diese Faszination möchte sie weitergeben und den Menschen zeigen, was die hiesigen Pflanzen alles zu bieten haben, wie vielfältig man sie einsetzen kann und wie man gleichzeitig rücksichtsvoll mit ihnen umgeht. Sie verarbeitet Kräuter, Blumen, Früchte und Beeren, die sie hauptsächlich in ihrem eigenem Garten anbaut und im Berner Oberland sammelt, zu Sirup, Punsch, Chutneys und Konfi. Und das mit Erfolg: Jolanda Zurbrügg hat am Schweizerischem Wettbewerb der Regionalprodukte unter anderem die Goldmedaille für ihren Morgenflüsterer-Sirup aus Fichtentrieben, Birke und Rosmarin gewonnen. Dieser ist nicht nur ein Geschmackserlebnis, er ist auch frei von jedem chemischen Inhaltsstoff. Eben komplett natürlich ? einfach Ur.Sprünglech.

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Ur.Sprünglech
Jolanda Zurbrügg
Güterstrasse 7
c/o Ingredienza
3008 Bern | BE

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100% Natur + 100% Region = 200% Geschmack

«Die Fruchtdiversität in der Schweiz ist grösser als man denkt. Das gilt es zu nutzen!» Yves Bütikofer hatte ausserdem genug von Fruchtgetränken aus Konzentraten, bei denen die Früchte von sonst wo kommen. Deshalb kreiert er seit 2014 seine eigenen Bänz-Fruchtgetränke aus Direktsäften, mit Früchten ausschliesslich aus der Region, direkt vom Bauern. Neben Äpfeln stecken manchmal noch Himbeeren, Kirschen, Trauben, Rhabarber oder Cassis mit in der Flasche und sorgen so für verschiedene Geschmackserlebnisse. Und das kommt an: Bereits 2015 im kantonalen Süssmost-Qualitätswettbewerb in der Kategorie Mischgetränke prämiert, sind seine Fruchtgetränke in den knubbeligen Flaschen, die so gut in der Hand liegen, als optimale Durstlöscher heute gern gesehen – und gern getrunken.

Qualität, handgemacht

Pflanzliche Speiseöle und Trockenprodukte in Rohkostqualität werden in der Berner Ölmühle von Cédric Wüthrich produziert. Die Ölsaaten werden mit einer wassergekühlten Ölmühle bei 37 Grad Auslauftemperatur gepresst. Dieses schonende Verfahren ist wichtig für den authentischen Geschmack und den Erhalt der für uns gesunden Fettsäuren. Die Trockenprodukte aus Früchten, Gemüse und Samen werden bei maximal 40 Grad schonend getrocknet. Mit diesem Verfahren bleiben die Samen lebendig. Cracker mit Leinsamen könnten zum Beispiel keimen, wenn man sie in die Erde setzt. Die Produkte aus der Samen- und Nussmus-Herstellung werden schonend unter 42 Grad im Steinmahlverfahren produziert. Alle seine Produkte füllt und packt Cédric Wüthrich in seinem Einmannbetrieb von Hand ab. Sie sind nach CH-BIO-086 zertifiziert.

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Rohrohroh
Cédric Wüthrich
Viktoriastrasse 70a
3013 Bern | BE

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Nativ extra vergine

Die Olivenbäume von Gino Carosella stehen seit Generationen in den Abruzzen. 1995 packte er die Chance und übernahm die alten, knorrigen Bäume, die auf dem Land seiner Vorfahren stehen. Mit den handgepflückten Früchten produziert er feines natives Olio d'oliva extra vergine. Die Oliven werden innert wenigen Stunden nach der Ernte mit moderner Technik gepresst. Die Bäume erhalten einen jährlichen Winterschnitt und werden mit natürlicher Gründüngung versorgt. Die Echtheit seiner Produkte ist Gino Carosella wichtig. Nur sonnengereifte Oliven verarbeitet er zu köstlichem Öl. Mit baumreifen Früchten aus seiner Heimat entsteht sein Olivenöl mit Zitronen und Orangen.

Haas im Glas

Manch verwöhnter Schweizer erinnert sich bestimmt mit Wehmut an Grossmutters Kaninchenrezept, das vergessen gegangen ist. Wie in früheren Zeiten konserviert Erika Vollenweider Kaninchenfleisch, das sich durch einen hohen Eiweisswert und einen niedrigen Cholesterin- und Fettanteil auszeichnet. Sie kocht das gesunde Fleisch in frischem Gemüsesud, welcher mit regionalen Gewürzen und Gemüsen verfeinert wird. Im Glas abgefüllt, bleiben Geschmack und Nährwerte schonend erhalten. Die Kaninchen bezieht sie von ihrem Schwager und freut sich, ihre Kaninchen-Parfait-Kreationen als «Haas im Glas» im Delikatessenladen oder bei regionalen Verkaufsläden anzubieten. Gesundes und Regionales zu einem feinen Nischenprodukt verarbeiten zu können, bereitet Erika Vollenweider grosse Freude.

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Wyland Haas
Erika Vollenweider
Ritterhof 3
8460 Marthalen | ZH

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Die Sonne im Glas

Der goldene Honigwein von Alexander Eckert wird gekühlt und im edlen Weinglas serviert. Seine Metsorten sind vollmundig im Geschmack und bezeugen, dass Met im Altertum das edelste Getränk war. Der gelernte Softwareentwickler ist überzeugt, Freiheit bedeute, etwas Sinnvolles zu tun. Er liess sich zum Imker ausbilden und beschloss, Met aus eigenem Honig zu machen. Heute verarbeitet er zusätzlich Bio-Honig aus der EU mit Wasser aus einer der Frienisbergquellen. Nach bis zu sechs Monaten Gärung lagert der biozertifizierte Bienenwein ein Jahr lang im Fass, um danach in Flaschen mit kunstvoller Etikette abgefüllt zu werden. 2015 wurde zum ersten Mal ein Met-Brand entwickelt, welcher für seine 40% vol. überraschend fein die Zunge kitzelt.

Whisky und Gin - echt schweizerisch

In der Bauernhofbrennerei von Urs Lüthy wird der einzigartige und authentische Schweizer Single Malt Whisky destilliert, der schon mehrfach prämiert und ausgezeichnet wurde. Die Braugerste und den UrDinkel baut er selbst an. Diese werden direkt auf dem Hof gemälzt und eingemaischt. Das schonende Brennverfahren und die jahrelange Reifung in verschiedenen Eichenfässern verleihen ihm besondere, typische Noten. Nebst edlen Fruchtdestillaten und Likören werden auch geistreiche Brennkurse, Workshops und Brennereibesichtigungen angeboten. Neu im Sortiment ist ein Gin, der auf der Basis eines edlen Schweizer Melassebrandes destilliert wird.

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Bauernhofbrennerei Lüthy
Urs Lüthy
Suhrgasse 27
5037 Muhen | AG

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Wie glüht er im Glase

In vierter Generation betreiben Remo und Sandra Giauque das Weingut im idyllischen Winzerdorf Ligerz am Bielersee. Auf 3,1 Hektaren pflegen sie sechs Sorten Reben, die ihnen die Trauben für ein vielfältiges Sortiment an authentischen Weinen liefern, auch für den beliebten, spritzigen Chasselas. "Der schonende Umgang mit Boden und Pflanzen und der Anspruch, nur Weine von bester Qualität anzubieten", ist die Philosophie der Familie Giauque. Die vielen Auszeichnungen, die in ihrem Carnozet hängen, bestätigen ihren Erfolg bei der Umsetzung.

Rare Tropfen aus Thal

Am steilen Buechberg in Thal SG wachsen fast 50 verschiedene Rebsorten. Zehn Sorten bauen Tom Kobel und Salome Reimann Kobel an und vinifizieren daraus Ihre Weine. Sie produzieren jährlich rund 30'000 Flaschen. Von gewissen Sorten stellen sie mit 500 Flaschen echte Raritäten her. Seit 100 Jahren wird im Ochsentorkel-Weinkeller gekeltert. Ursprünglich aus einer Genossenschaft entstanden, produzieren heute Tom und Salome als Aktionäre hochwertige und einzigartige Weine. Sie haben sich ihr Handwerk und Wissen an der Fachhochschule in Wädenswil angeeignet und waren anschliessend in Südafrika in einer Gross-Kellerei für die Weinproduktion zuständig. Heute geniessen sie es, ihre Weine von der Rebe bis zur Vermarktung zu begleiten und mit ihren Kunden persönlich im Austausch zu stehen.

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Ochsentorkel Weinbau
Salome Reimann Kobel & Tom Kobel
Dorfstrasse 7
9425 Thal | SG

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Edler Genuss höchster Qualität

Wenn Christine Schürch von ausgewählten Perlen schwärmt, redet sie von ganz speziellen grünen Bohnen. Zusammen mit Daniel Sutter findet sie diese auf ausgedehnten Reisen in Ländern Südamerikas und Afrikas. Die Rede ist von feinsten Kaffeebohnen, die sie möglichst direkt auf Kaffeeplantagen und bei -kooperativen einkaufen. Kaffeekauf sei eine Frage des Vertrauens, sind sie überzeugt. Zu Hause im Emmental werden die biologisch und fairtrade zertifizierten Bohnen höchster Qualität schonend und von Hand in der mit Gas betriebenen Trommelröstmaschine geröstet. Klein und persönlich statt billig und anonym: Unter dem Label «derkaffee» werden wöchentlich feinste PUR Origins frisch geröstet und direkt über Internet oder in ausgesuchten Läden und Restaurants verkauft.

Käse von der Alp

Adolf Kaufmann und Daniela Werren leben mit ihren fünf Kindern auf 1000m ü.M. in Grindelwald. Dort und auf ihrem Alpbetrieb beim Bachalpsee auf 2400m ü.M. liefern ihnen die Kühe feinste Bergmilch, die sie zu geschmackvollem Bergkäse verarbeiten. Sämtliche Arbeitsschritte von der Futtergewinnung bis zum Verkauf führen sie selbst aus. Sie verzichten konsequent auf jeglichen Zukauf von Kraftfutter, die glücklichen Tiere geniessen ausschliesslich hofeigenes Bergheu und Gras. Diese Ursprünglichkeit entfaltet sich in ihren Käsekreationen mit würzigem Aroma und wunderbarem Geschmack.

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Grindelwalder Alp-& Bärglerchoscht
Adolf Kaufmann & Daniela Werren
Herrschaftsweg 39
3818 Grindelwald | BE

Süsse Früchtchen

Elly Hilzinger kennt Variationen von Konfitüren, deren Zutaten Namen tragen wie Mädesüss, Eberesche oder Blacken. Rund 270 Sorten Konfis und Gelées stellt sie in ihrer eigens dafür gebauten Küche her. Die Früchte für ihre Kreationen sammelt sie oder baut sie in ihrem Garten selber an. Hauptsächlich hat sie sich auf Wildfrüchte spezialisiert. Zu den Konfitüren kommen etwa drei Dutzend Sorten Sirup hinzu sowie diverse Essige und Tees. Rezepte findet sie manchmal in alten Kochbüchern. Der Berberitzenessig etwa ist eine solche Entdeckung. Verarbeitet werden nur reife, aromatische Früchte, die ihren vollen Geschmack beim Einmachen entwickeln.

Goldenes Korn

Mit Rohstoffen aus der Region Gantrisch werden in der Dittligmühle Mehle und spezielle Backmischungen der Marke Goldkorn hergestellt. Geschah dies früher mit der Kraft des Wasserrads, ist der Traditionsbetrieb der Familie Wenger heute ein modernes Unternehmen. Neuste Technologien erlauben schonende und nachhaltige Verarbeitung von Getreide, das mit Zusatzprodukten wie Kernen und Nüssen aus qualifizierter biologischer Produktion ergänzt wird. Auf die Zugabe von Hefe wird verzichtet, damit die Backmischungen für Brote und Zopf ohne Farb- und Konservierungsstoffe haltbar bleiben. Neuste Technik wird mit altem Handwerk beim Mahlen des Vollkornmehls kombiniert: Dieses wird immer noch auf Stein gemahlen.

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Dittligmühle
Familie Wenger
Mühle 3
3636 Längenbühl | BE

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Liebende Seele

Premsoul steht für indischen Gewürztee in feinster Bioqualität. Alexandra und Brendon Mikronis haben sich in Indien kennengelernt. Die Faszination für das Land und der Genuss beim Chai-Trinken haben die beiden inspiriert, eigene Mischungen zu kreieren. Ihre Masala Chai's stellen sie eigenhändig mit Mörser und Velomühle her – in ihrem Chai-Atelier am Fusse des Üetlibergs. Diese liefern sie in der Stadt Zürich per Velo an diverse Bioläden und verkaufen sie an Märkten und Food Festivals. Seit Beginn beziehen sie alle ihre Zutaten ausschliesslich von biologisch produzierenden Teeplantagen, die Gewürze kaufen sie direkt in Indien ein. So unterstützen sie die Kleinbauern-Kooperative in Kerala und bekommen dafür wunderbare Gewürze von bester Qualität. Chai chai, garam chai!

Kraftvolles aus Pflanzen

Marianne Brändle setzt alles auf eine Karte – die Wildkräuterkarte. Bei ihr gibt es «Naturköstliches aus reiner Pflanzenkraft», wie sie es selbst nennt. Das sind vor allem kraftvolle Wildkräuter-Smoothies, frische Wildkräuter und essbare Blüten, feine Kräuterpestos und originelle Aufstriche und Dips. Alles rein pflanzlich und voller natürlicher Energie. Die Zutaten dafür kommen aus ihrem eigens dafür angelegten Garten sowie aus der natürlich gewachsenen Umgebung, das Übrige bezieht sie hauptsächlich bei Bauern aus der Region. «Wildkräuter, ihre wertvollen Inhaltsstoffe und ihre Möglichkeiten für eine umfängliche gesunde Ernährung faszinieren mich» – diese Begeisterung gibt Marianne Brändle zusammen mit ihrem Wissen über Smoothies-Rezepte, Wildkräuter und dem Kochen damit gerne auch in Kursen weiter.

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Lilith's Garden
Marianne Brändle
Grebnetgasse 2
2445 Altreu | SO

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Zum Fressen gern

Dahlien trocknen, braten, gratinieren, frittieren, backen, um sie am Ende zu essen. Klingt komisch, ist aber eigentlich ganz normal: In Mexiko ist die Dahlienknolle als Nahrungsmittel so etabliert wie bei uns die Kartoffel. Das wissen auch Elisabeth Brändli-Bärtschi und Karin Mäder, beides erfahrene Gastronominnen und langjährige Dahlienexpertinnen. In der Gärtnerei Waldhaus veranstalten sie jährlich eine Dahlienschau, die eine Freude für Auge und Gaumen ist. Neugier und Experimentierfreude haben sie dazu gebracht, verschiedenste Kreationen sowohl aus den Knollen als auch aus den Blüten zu schaffen. Die beiden Damen laden ein zum köstlichen Dahlien-Schmaus: von süss bis salzig, von Aufstrichen und Snacks für Apéros bis zu Sirup, Konfi und Dahlienkuchen im Glas, und vieles mehr.

Erfrischend musikalisch

Am Montag ist bei Ysa Yaheya und Fabian Brunner Sprudeltag. In einem grossen Topf kochen sie ausgewählte, biologische Zutaten wie frischen Ingwer, frisch gepressten Limettensaft, Hibiskusblüten, Rohrzucker und frisch gemahlene Gewürze zusammen auf. Dann wird der Sirup mit Wasser vermischt, mit Kohlensäure versetzt und von Hand abgefüllt. Die Rezepte stammen aus Jamaika, der kurzzeitigen Heimat von Fabian Brunner. Neuerdings gibt es bei den beiden auch aromatischen, leicht herben Cider von Schweizer Bioäpfeln alter Sorten, und ein süffiges Ginger Beer aus hochwertigen Zutaten. Mit jeder verkauften Flasche sammeln sie zudem zehn Rappen für den Zobo-Musik-Fonds, der spannende Künstlerinnen und Künstler in der hiesigen Musik-Szene unterstützt.

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Zobo Getränke
Isabella Yaheya & Fabian Brunner
General-Wille-Strasse 141
8706 Meilen | ZH

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Feine Umdrehungen

Er macht sich gerne die Hände schmutzig. Daher hat sich Lars Urfer nach seinem Studium in Industrial Design für einen Brennkurs und daraufhin für das Brennen von Gin und Absinth entschieden. In seiner Brennerei im Berner Mattenquartier tüftelt er an neuen Kreationen, verfeinert seine beliebten Klassiker, und gibt sie anschliessend in den Verkauf – unter anderem in die Bar nebenan, die «Gastro Brennerei». Ausserdem bietet er Tastings und Brennkurse in seiner Brennerei an. «Alte Rezepte aus dem 19. Jahrhundert sind ein spannender Ausgangspunkt für neue Kreationen», sagt Lars Urfer begeistert. Einige Kräuter für diese Kreationen baut er selbst an, und einen Kleinbrennhafen hat er sich dafür zugelegt. Mit der eidgenössischen Verwaltungsnummer 666 – teuflisch gut.

Italianità in der Flasche

Julia Kolb verarbeitet feinste, biologisch angebaute Zitronen, Mandarinen und Orangen zu Likören. Kochen, Design und ihre Leidenschaft für Italien verbindet sie zu hochwertigen Erzeugnissen. Die Qualität steht dabei im Vordergrund. Nur unbehandelte Früchte und beste Zutaten werden nach originaler Zubereitungsart hier in der Schweiz oder in ihrem Ferienhaus in Italien verarbeitet. Die Exklusivität wird mit wunderschönen Etiketten, die sie von Hand anschreibt, unterstrichen. Ein eisgekühlter Schluck Limoncino lässt die Sonne der Amalfiküste auf der Zunge zergehen und Erinnerungen an lauwarme Nächte im Süden aufleben.

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Limoncino
Julia Kolb
Cheerstrasse 8
6014 Luzern | LU

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Blick in die Grüne Zukunft

Bio-Bauer und Authentica-Mitglied Jörg Rechsteiner hat sich mit Herz und Seele dem Hanf verschrieben. Warum? Hanf ist eine der ältesten und vielseitigsten Kulturpflanzen. Einsetzbar als gesundes Nahrungsmittel mit hochwertigen Proteinen und wertvollen Fettsäuren, in der Medizin, als Kleidung, in der Pflanzenpflege, als ergiebiger Baustoff und Energieträger geeignet. Hanf ist auch ökologisch sinnvoll: Er wächst in nahezu jedem Klima, ist sehr genügsam und verbessert die Bodenqualität. Jörg Rechsteiner will in seinem Amt als Präsident des Vereins Grüne Zukunft alte Vorurteile überwinden und das grosse Potenzial dieser Pflanze bekannt machen: «Es gibt viel zu tun – pflanzen wir’s an.» An der Authentica geschieht dies im Rahmen ihrer ersten Sonderschau.